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Die Geschichte der Negro-Rhygass 1927 - 2015


Bereits 1927 schlossen sich unter dem Namen Negro-Rhygass einige Kleinbasler zusammen und machten Guggenmusik. Zu ihrem außergewöhnlichen Namen verhalf ihnen der Schweizer Flugpionier Walter Mittelholzer, der in diesem Jahr bei einem kühnen Unternehmen mitten in Afrika notlanden musste. Daher auch unser Vereinsemblem: Ein kleiner Mohr mit Pauke.


1930 lief die Negro-Rhygass als Clique den Cortège trommelnd und pfeifend.


1948-1950 wurde die Negro-Rhygass zur Wagenclique umfunktioniert, da die Trommler fehlten und trotzdem Fasnacht gemacht werden wollte.



1957 folgte die Neugründung der heutigen Negro-Rhygass im Restaurant Rebhaus. Initiator war "Spatz" Berchtold, der noch heute aktiv bei uns mitwirkt. Ihm zur Seite standen ein paar "Glaibasler Buebe" aus der Umgebung vom Lindenberg. Im Jahr darauf nahm die Negro-Rhygass das erste Mal am Cortège teil.


1961 folgte der Beitritt zur Gugge-IG Basel. Diesem Dachverband gehören wir bis heute an.


1964 wurde in der Clarastrasse 59 der erste Negro-Fasnachtskeller eröffnet.


Am 10-jährigen Geburtstag 1968 nahm die Negro-Rhygass zum ersten Mal am Drummeli teil.


Ein weiterer Meilenstein war 1973. Walti Goetz entwarf den Negro-Clown. 
Dies ist bis heute unser Stammkostüm und in der ganzen Stadt bekannt. Dazu gehören traditionell unsere silbernen Clownschuhe und die blinkenden Säuli auf den Larven.



 

1983, zum 25-jährigen Jubiläum, trat die Negro mit ihrem "Circus-Negro" am Drummeli auf. Dieser Auftritt war wohl einer der besten Gugge-Auftritte an einem Drummeli. 



 

1984 öffnete am Riehenring 69 im Haus des Restaurants Wurzegraber unser zweiter Fasnachtskeller. Dort waren wir bis im Jahre 2014 zu Hause.

 

1985 folgte der erste Auftritt am Kleinbasler Charivari.


Einen Einschnitt erfolgte 1988 als ins Schlagwerk Piccolos aufgenommen wurden. 
Der amerikanische Fife&Drum-Sound hielt Einzug. Eine Tradition, die bis heute besteht und die Negro-Rhygass schon von weitem erkennen lässt.


1992 mit dem Sujet `600 Joor Glai und Grossbasel‘ gelang ein großer Wurf. Der kleinbasler Volksbrauch des ‚Vogel-Gryff‘ wurde großartig umgesetzt. Voraus die drei Ehrenzeichen und Bannerherren dahinter das Spiel im Ueli. Angeführt vom Major als Lellenkönig. Traditionell begann der Fasnachtsmontag mit der Floßfahrt des Wilden Mannes.

1998 feierten wir unseren vierzigsten Geburtstag. Mit unserem dritten Auftritt am Drummeli, der Geburtstagsplakette und den Lithographien der Künstler Otti Rehorek und Peter Guldimann rundeten wir den Geburtstag ab.



 

Das erste "Schruubedämpferlifescht" im Eglisee folgte 1999. Außerdem wurden die "Negro-Oldies" am 9.9.1999 gegründet.



 

2000 - mit dem Sujet " Glimmer, Glöön und Gloria, s git d‘Negro no Verdoria!" bestritten wir mit 42 Mann eine sensationelle Millenniumsfasnacht. 



 

2001 - die Negro-Rhygass bestreitet zusammen mit einigen Olympern im Original Negro-Clown den Fasnachtsdienstag.



 

2003 - anlässlich des 45.Geburtstags folgte eine sensationelle Reise nach München mit unvergesslichen Stunden.


2004 bestritten wir eine großartige Fasnacht und spielten das Sujet "Top Secret goes to Edinburgh" aus.


2006 - anlässlich des Jubiläums der Schweizer-Garde in Rom liefen wir in originalgetreuen Garde-Uniformen den Cortège.


In den letzten Jahren wurde auch mit steigendem Erfolg das "E nätts Negro-Fescht" im Hof des Claraschulhauses etabliert. Es wurde ein richtiges Kleinbaslerfest geschaffen.


2008 - 50 Jahre Negro-Rhygass. Unter dem Motto "Circus Fantasticus" wirkten wir zum vierten Mal am Drummeli mit. Zudem wurde eine Chronik der Negro veröffentlicht, die von unserem langjährigen Aktivmitglied Fredy Hirt erschaffen wurde. Ein neues Stammkostüm und eine großartige Jubiläumsreise nach Hamburg rundeten das Jubeljahr ab.


2012 folgte der zweite Auftritt am Kleinbasler Charivari.


2014 - unser neuer Fasnachtskeller im Claraschulhaus wurde feierlich eröffnet  und bietet uns ein neues Daheim im Herzen des Kleinbasels.


2015 waren wir zum dritten Mal am Kleinbasler Charivari zu Gast.


N.Schmieder /2016